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Klinik für Neurologie

Die Neurologische Klinik verfügt über 38 Planbetten. Davon werden 4 Betten als „stroke unit“ betrieben.

Das übliche Spektrum elektrophysiologischer Untersuchungen ist mit Meßplätzen für Elektroneuromyographie, evozierte Potentiale und EEG repräsentiert. Zur Abklärung von Störungen des Nachtschlafes, die sehr unterschiedlicher Natur sein können, werden in zwei Zimmern kontinuierliche EEG-Ableitungen realisiert, unter gleichzeitiger Messung weiterer physiologischer Parameter - videoüberwacht.

Wireless-LAN-Technik erlaubt bei uns kontinuierliche EEG-Registrierung auch außerhalb des Bettes.

Dem gesellschaftlichen und medizinischen Wandel folgend haben sich die Aufgabenstellungen stationärer Einrichtungen auch in der Neurologie verändert.

Die durchschnittliche Verweildauer hat generell beträchtlich abgenommen und ein guter Teil der früher zeitaufwendigen diagnostischen Leistungen wird heute ambulant oder vorstationär erbracht.

Eine sehr vorteilhafte diagnostische Voraussetzung für moderne Therapiestrategien des Schlaganfalls, nämlich Kernspintomographie mit diffusionsgewichteten Sequenzen ist in Wismar seit 1999 im Einsatz. Die Frühbehandlung dieser Ereignisse setzt Spezialisierung voraus, auch bei Krankenschwestern und -pflegern, in der Physio- und Ergotherapie sowie der Logopädie.

Infolge zunehmender Lebenserwartung nehmen die Alterskrankheiten des Gehirns zu. Der Einsatz bildgebender diagnostischer Verfahren hat in den letzten Jahren auch hier eine zunehmend differenzierte Beschreibung dieser Zustände ermöglicht. Da in manchen Fällen wirksame aber auch teure Therapien zur Verfügung stehen, wird die frühe Diagnostik zunehmend wichtig.

Speziell im Falle von Bewegungsstörungen ist nicht nur Diagnostik, sondern auch Behandlung ein traditioneller Auftrag neurologischer Kliniken. Die medikamentöse Ein- oder auch Umstellung wird von Physiotherapie begleitet und kann in stationärem Rahmen schnell und sicher vorgenommen werden.

Abgesehen von entzündlichen Erkrankungen des zentralen Nervensystems und schwierigen Anfallserkrankungen widmen sich schließlich neurologische Kliniken auch der Schmerztherapie. In Wismar wird das Spektrum der konservativen Therapie degenerativer Wirbelsäulenerkrankungen ergänzt durch interventionell neuroradiologische Behandlungen. Erforderlichenfalls können die gewachsenen Beziehungen zu einer benachbarten neurochirurgischen Klinik für eine dann zügig erfolgende Weiterbehandlung genutzt werden.

Behandlungsspektrum:

  • Behandlung sämtlicher organischer Erkrankungen des Nervensystems und der Muskulatur
  • interventionelle Schmerzbehandlung bei degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule

Medizinisches Leistungsspektrum:

  • Differentialdiagnostik und -therapie von Schlaganfällen
  • klinische und bildgebende Diagnostik chronisch entzündlicher Erkrankungen des Nervensystems
  • Diagnostik und Therapie von Geschwulsterkrankungen
  • Biopsien der Nerven und der Muskulatur
  • Langzeit-EEG- und Videomonitoring in der Abklärung von Bewusstseinsstörungen und Epilepsien

Sprechstunden

  • ambulante klinische neurologische Untersuchungen
  • Computertomographie
  • Kernspintomographie

Stationäre Rehabilitation

Sollten Sie nach einem Aufenthalt bei uns im HANSE-Klinikum eine stationäre Rehabilitation benötigen, können wir Ihnen folgende Kliniken der Damp Gruppe empfehlen:

 

Chefarzt

Dr. med. Michael Nichtweiß

Dr. Nichtweiss

Email michael.nichtweiss[at]damp.de


Sekretariat

Antje Thede

Telefon 03841 331262
Notfälle 03841 330