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Knochendichtemessung

Die Osteoporose ist eine häufige Erkrankung, die zumeist ältere Patienten, vor allem Frauen, betrifft. Es handelt sich um einen Abbau der Knochensubstanz, der als Komplikation zu Frakturen führt. Mitunter ist kein Unfall in Erinnerung. Sehr häufig ist die Wirbelsäule betroffen. Die Wirbelkörper sintern zusammen, was zu Deformierungen des Rückens, bösartigerweise mitunter "Hexenbuckel" genannt, führt. Verbunden ist diese Erkrankung mit Schmerzen und manchmal schwerwiegenden Komplikationen wie Bettlägerichkeit bei Hüftfraktur oder Lähmungen, wenn der Rückenmarkskanal eingeengt wird.

In frühen Stadien ist die Osteoporose heilbar bzw. der weitere Fortschritt durch Medikamente zu bremsen. Einige diagnostische Methoden zielen darauf ab, den Mineralgehalt im Knochen zu bestimmen, um eine Frakturgefährdung abzuschätzen.

In unserer Einrichtung erfolgt die Messung mit dem Computertomografen, der eine Bestimmung des Mineralgehaltes in der Spongiosa (schwammartige innere Knochenstruktur) von Lendenwirbelkörpern ermöglicht. Der Patient liegt auf einem in einer Matte integrierten Vergleichskörper. Die ermittelten Werte sind sehr genau. Wichtig ist insbesondere eine Verlaufsuntersuchung, die meist im Abstand von 2Jahren erfolgen sollte, um den Mineralverlust im Knochen zu erfassen. Da nur drei Einzelschichten angefertigt werden, ist die Strahlenbelastung ist gering.

Diese Untersuchung muss bezahlt werden, da sie nur in Einzelfällen von der Krankenkasse getragen (IGEL-Leistung) wird.