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Abteilung für Kardiologie

Die Abteilung für Kardiologie gliedert sich in 18 Betten in der Koronaren Wacheinheit und 18 Betten auf der Station B3. Das Behandlungsspektrum der Abteilung umfasst die Erkrankungen des Herzens, des Blutkreislaufes und der Blutgefäße. Dazu gehören z. B. der akute Myocardinfarkt, die koronare Herzerkrankung, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, die akute und chronische Herzschwäche sowie Erkrankungen des Herzmuskels und der Herzklappen.

Die Abteilung verfügt über ein modernes Untersuchungs- und Behandlungsspektrum. So können lebensgefährliche Verengungen der Herzkranzgefäße während einer Linksherzkatheteruntersuchung diagnostiziert werden und - wenn erforderlich - durch Einsetzen kleiner Röhren (sogenannte Stents) beseitigt werden.

 

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Dieses Verfahren ist seit 2005 im Klinikum Wismar etabliert und auf zwei Arbeitsplätzen rund um die Uhr einsetzbar, ebenso die Behandlung mit der Aortenballonpumpe bei schwerer Herzinsuffizienz.

 

 

 

 

 

Bei bestimmten therapiepflichtigen Herzrhythmusstörungen stehen Behandlungsmöglichkeiten durch Implantation eines Ein- oder Zwei- oder Dreikammerherzschrittmachers, in besonderen Fällen auch durch Einsetzen eines implantierbaren Kardiodefibrillators (ICD) zur Verfügung. Diese Miniaturhightechgeräte können im Rahmen einer kleinen Operation eingesetzt werden. Die ambulante Nachsorge erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kardiologen unseres Einzugsgebietes. Bei entsprechender Indikation werden sogenannte biventrikuläre Schrittmacher- oder ICD-Systeme bei Herzinsuffizienzpatienten implantiert.

Lebensbedrohliche Erkrankungen des Herzens, die eine intensivmedizinische Behandlung erfordern werden auf der Intensivtherapiestation unseres Hauses gemeinsam mit Intensivtherapeuten und Anästhesisten behandelt.

Folgende nicht-invasive Untersuchungsmaßnahmen des Herzens können in unserer Klinik durchgeführt werden: Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung, Kipptisch-Untersuchung bei unklarer Bewusstlosigkeit, Myocardszintigrafie, Herzultraschall - transthorakal und transoesophageal und die sogenannte Stressechokardiografie.

Für spezielle Krankheitsbilder, die aufgrund ihrer Komplexität in Wismar nicht behandelt werden können, besteht eine Kooperation mit der Klinik für Kardiochirurgie und der Abteilung für Kardiologie der Inneren Klinik des Universitätsklinikums Rostock.

Untersuchungen, die nicht sofort erfolgen müssen, werden nach Erstkontakt über unsere kardiologische Sprechstunde so geplant, dass die Patienten noch am Aufnahmetag ihre notwendigen Untersuchungen erhalten.

 

Abteilungsleiter 

Oberarzt Dr. med. Nils Köpping (1. Oberarzt)
Leitender Kardiologe
E-Mail: nils.koepping[at]damp.de

Oberarzt Dr. med. Carsten Slotty (Funktionsarzt)
Funktionsdiagnostik
E-Mail: carsten.slotty[at]damp.de 

Oberarzt Dipl.-Med. Holger Greiner-Leben
Rhythmologe
E-Mail: holger.greiner-leben[at]damp.de